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Am Freitag Abend nach der Probealarmierung kam es zu einem Flughafenvollalarm, hierbei wurden auch die SEG-SAN Erding und Dorfen alarmiert. Ein Großaufgebot von Rettungskräften machte sich darauf hin auf den Weg zum Bereitstellungsraum am Münchener Flughafen. Die Maschine landete aber kurze Zeit später zum Glück ohne größere Probleme.

Eingesetzte Fahrzeuge der SEG Erding:
GW-SAN RK ED 41/58/1, RTW RK ED 41/71/ 1, RTW RK ED 41/71/2,
RTW RK Bayern 11/59 (Ersatz RTW Rettungsdienst zur Gebietsabsicherung RW ED)

Eingesetzte Fahrzeuge der SEG Dorfen:
RTW RK ED 42/71/1, KTW RK Bayern 11/19 (KTW Rettungsdienst)

Weitere Kräfte des Kreisverbandes:
Sanitätseinsatzleitung: OrgL & LNA  mit Unterstützungsgruppe SanEL


Propellermaschinne schlittert mit Bauch über die Piste
Flughafen - Das Bugfahrwerk ließ sich nicht ausfahren. Trotzdem brachte der Pilot der Augsburg Airways 68 Passagiere unversehrt nach unten.  

Mit dem Schrecken kamen gestern Abend 68 Passagiere und vier Crew-Mitglieder an Bord einer Dash 8 der Augsburg Airways (AA) davon. Die Maschine musste um 19.52 Uhr am München Flughafen ohne Bugfahrwerk notlanden. Sie rutschte auf dem Bauch über die Landebahn. Laut AA-Sprecher Nico Lange gab es keine Verletzten, am Flugzeug seien bei der ersten Überprüfung ,,leichte Schürfspuren am vorderen Rumpf" zu erkennen gewesen.

Die Maschine war laut Lange um 19.08 Uhr vom Erdinger Moos in Richtung Florenz gestartet. Als der Pilot beim Landevorgang bemerkte, dass sich das Fahrwerk nicht ausfahren ließ, entschied er sich zur Rückkehr. Zum einen, weil der Münchner Flughafen über eine längere Landebahn verfügt. Zum anderen, so ein Insider, weil im Moos auch die entsprechenden Wartungsmöglichkeiten gegeben sind. ,,Die Notlandung verlief planmäßig", sagte Lange. Beschädigungen blieben aber eben nicht aus, wenn man auf dem Rumpf lande. Die Passagiere seien unversehrt ausgestiegen und von Lufthansa- sowie AA-Personal in der Halle F betreut worden. Ihre Flüge wurden umgebucht.

Die Südbahn war noch Stunden nach der Landung gesperrt, der gesamte Flugverkehr musste über die Nordbahn abgewickelt werden. FMG-Sprecher Edgar Engert sprach von geringfügigen Verspätungen im Flugverkehr. Sachverständige vom Luftfahrtbundesamt waren ebenso vor Ort wie der Rettungsdienst mit ca. 70 Einsatzfahrzeugen (öffentlicher RD und SEG'n) und die Flughafen- und Nachbar-Feuerwehren.

Quelle: Erdinger Anzeiger