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Zum Start das HVO - Taufkirchen zeigen wir Euch hier eine kleine Animation erstellt von Mitgliedern des DRK Ortsverein Reihen. Das knapp vier Minuten lange Animationsvideo, das auf humorvolle Weise einen fikitiven Mustereinsatz einer HvO-Gruppe darstellt. Es soll auf eine verspielte Art verdeutlichen warum "Helfer vor Ort"-Systeme so wichtig sind und wie solch ein Einsatz abläuft.
Vielen Dank an den Webmaster von www.drk-reihen.de!



Schnelle Hilfe auch in der Nacht


Taufkirchen - Freiwillige "Helfer vor Ort" schließen die Versorgungslücke bei Notfällen im östlichen Landkreis. Feuerwehr und BRK haben den nächtlichen Bereitschaftsdienst ins Leben gerufen.  
 
Die Rettungswache Steinkirchen, die eigentlich den Raum Taufkirchen betreut, ist nicht rund um die Uhr besetzt. Dienstbetrieb herrscht dort an Werktagen von 8 bis 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 22 Uhr. Wenn die Wache hier nicht besetzt ist, wird der Rettungswagen aus Dorfen angefordert, der aber einen langen Anfahrtsweg hat.

Um diese Frist zu verkürzen, garantieren seit einer Woche die Helfer vor Ort (HvO) Einsatzbereitschaft von 18 bis 6 Uhr an sieben Tagen in der Woche. Geboren wurde die Idee vor etwa zwei Jahren. Taufkirchens Feuerwehrkommandant Richard Obermaier hatte mit dem Leiter der BRK-Bereitschaft in Dorfen, Bernd Friedrich, überlegt, wie die Lücke zu schließen sei. "Das BRK hatte keine Ortsgruppe in Taufkirchen und wir zu wenig Leute. Also haben wir uns zusammengtan ­ auch mit Unterstützung der Gemeinde."

Der Dienst wird ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt. Die etwa 20 Männer und Frauen rekrutieren sich größtenteils aus der Feuerwehr und dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK). In 80 Unterrichtsstunden hat Jan Hübner (Ausbilder beim BRK) die Helfer auf Vordermann gebracht und intensive Notfallausbildung betrieben. Der schnellen Truppe steht ein ausgemusterter Rettungswagen mit Notfallausrüstung des BRK zur Verfügung, der seinen Standort im Feuerwehrgerätehaus in Taufkirchen hat.

"Der Dienstplan steht, aber bis jetzt hatten wir noch keinen Einsatz", berichtet Obermaier. Die Helfer warten nun schon gespannt darauf, ihr Wissen anzuwenden.

Quelle: Dorfner Anzeiger