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Auf ein arbeitsreiches Wochenende blickt der Rettungsdienst im Landkreis Erding zum Auftakt des 68. Erdinger Herbstfestes zurück.

Schon am Freitag zum Herbstfestauftakt waren die Einsätzkräfte der Herbstfestwache mehr denn je gefordert als in den vergangenen Jahren. Extrem zugenommen hat die Anzahl von schweren Schnittverletzungen durch Glasscherben und der übermäßige Alkoholkonsum von den zunehmend immer jüngeren werden Patienten. Zeitweise waren vier Rettungswagen inkl. Notarzt gleichzeitig auf dem Festplatz im Einsatz.
Der nach 23 Uhr für Erding ehrenamtlich durch den Hintergrunddienst zusätzlich besetzte zweite Rettungswagen musste zweimal ausrücken, sogar der Rettungswagen aus Dorfen war zeitweise in Erding im Einsatz.
Insgesamt mussten Freitagnacht zehn Patienten von den Einsatzkräften der Sanitätswache am Herbstfest erstversorgt und anschließend vom Rettungsdienst zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Außerdem kam es noch zu zahlreichen kleineren Erste Hilfeleistung wie etwa kleinere Schnittwunden.

Auch am Samstag war keine Ruhe angesagt für den ehrenamtlichen Helfer der Herbstfestwache, ein Mann mit Verdacht auf Herzinfarkt wurde bis zum Eintreffen des Notarztes erstversorgt und musste in eine Münchner Klinik eingeliefert werden. Zu einem lebensrettenden Einsatz kam es dann am frühen Abend, ein Besucher des Festzeltes erlitt einen Erstickungsanfall, nachdem ihm ein großes Stück Fleisch in die Luftröhre geraten war. Nur durch das schnelle Eingreifen des vor Ort befindlichen Sanitätsdienstes konnte laut Aussagen des herbeigerufenen Notarztes das Leben des Patienten gerettet werden.



Erste Hilfe im Akkord: BRK-Bereitschaftsleiter Raimund Klaus (l.), Dieter Pfanzelt und viele weitere Sanitäter hatten auf dem Volksfestplatz pausenlos zu tun. Foto: Herkner