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Die vier großen bayerischen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser-Hilfsdienst freuen sich über insgesamt 40 neue Krankentransportwagen (KTW) für den Katastrophenschutz. Im Rahmen einer Feierstunde haben heute Innenminister Joachim Herrmann und der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, in Erlangen 40 KTW an die Bayerischen Hilfsorganisationen übergeben. "Dies ist die größte Einzelinvestition in die Strukturen der Gefahrenabwehr in Bayern in den vergangenen Jahrzehnten", stellt die BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis befriedigt fest und fügt hinzu, dass mit dieser zusätzlichen Ausstattung das Hilfeleistungssystem Bayerns weiter verbessert werden könne.

"Die neuen Fahrzeuge entsprechen dem neuesten Stand der technischen Entwicklung und gewährleisten, dass unsere Helfer im Notfall optimale Hilfe leisten können. Wir nehmen hier 40mal 3,8 t hochmoderne, gebündelte Hilfe stellvertretend für die Bayerische Bevölkerung entgegen", bedankte sich der Landesbeauftragte der Malteser in Bayern, Wolf-Dietrich Graf von Hundt, auch im Namen der anderen Hilfsorganisationen beim Freistaat Bayern.

2,1 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern für 27 Fahrzeuge bereitgestellt. 13 baugleiche Fahrzeuge wurden aus Bundesmitteln finanziert. „Wir danken Ihnen auch ganz persönlich für Ihre Unterstützung", wendet sich die BRK-Präsidentin persönlich an Staatsminister Joachim Herrmann, ohne allerdings zu versäumen, auf die Notwendigkeit des weiteren systematisch flächendeckenden Ausbaus der Strukturen im Katastrophenschutz gerade im ländlichen Raum in Bayern hinzuweisen. "Es ist noch viel zu tun", mahnte Christa Prinzessin von Thurn und Taxis.

Allein das Bayerische Rote Kreuz, als Bayerns größte Hilfsorganisation mit rund 130.000 Ehrenamtlichen, hat 31 Fahrzeuge für den Katastrophenschutz übernommen, fünf Fahrzeuge gehen an den Malteser-Hilfsdienst und je zwei Fahrzeuge erhalten der Arbeiter-Samariter-Bund und die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Zu Gast waren neben zahlreicher Politprominenz auch Vertreter der Einsatzpartner von Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei und THW.

Der neue Notfallkrankenwagen wird von der BRK Bereitschaft Erding besetzt und kommt in der SEG Transport zum Einsatz.

Kurioses am Rande:
Da das BRK und der MHD Erding einen KTW bekamen, kam es bei der feierlichen Übergabe zu der kuriosen Situation, dass der MHD unsere Überlassungsurkunde und somit das BRK Fahrzeug übergeben bekommen hat. Dies wurde von Helmut Haider vom MHD sofort bemerkt und die Urkunden wurden ausgetaucht.

Nach gemeinsamen Mittagessen mit den Kollegen des MHD Erding traten die Kreisbereitschaftsleiter Gerhard Steinbach, Dieter Pfanzelt und Laura Kötter mit den neuen Fahrzeug wieder die Heimreise aus dem verregneten Erlangen an.