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Erding - Die Arbeiten für eine neue große Fahrzeughalle am Sitz des BRK-Kreisverbandes Erding haben am Montag offiziell begonnen. Die Raumnot war zuletzt unerträglich.



Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde das Bauprojekt Fahrzeughalle an der BRK-Zentrale in Erding gestern Morgen auf den Weg gebracht. Zur Tat schritten (v. r.): Landrat Martin Bayerstorfer, Bauunternehmer Rudolf Waxenberger, Architekt Markus Heilmaier, Bürgermeister und BRK-Kreisvorsitzender Max Gotz sowie Ehrenvorsitzender und Altlandrat Xaver Bauer. Foto: ham

Der Zustand war schon lange unbefriedigend: Die großen Einsatzfahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hatten in den Garagen keinen Platz. Und um alle Gerätschaften der haupt- und ehrenamtlichen Retter vom Rettungsdienst, der Bereitschaft Erding, des Katastrophenschutz und von der Wasserwacht unterzubringen, mussten in und um Erding mehrere Depots angemietet werden. Damit ist noch heuer Schluss.

Am Montag erfolgte der symbolische erste Spatenstich für den Bau einer großen Fahrzeughalle auf dem Gelände des BRK-Kreisverbandes an der Wilhelm-Bachmair-Straße. Den Startschuss gaben neben BRK-Kreischef und Bürgermeister Max Gotz sowie Ehrensvorsitzendem Xaver Bauer auch Landrat Martin Bayerstorfer, Architekt Markus Heilmaier und Rudolf Waxenberger vom Bauunternehmen Anzinger.

Die Erweiterung bezeichnete Gotz als „dringend erforderlich“. Die Entscheidung, die noch der damalige Kreisvorsitzende Bauer getroffen hatte, sei „richtig und mutig“ gewesen. Das BRK habe sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. Mit dem Ausbau des Angebotes habe das BRK nicht zuletzt auf das starke Bevölkerungswachstum der gesamten Region reagiert. Der Baustelle wünschte er einen unfallfreien Verlauf, „und wenn doch mal was passiert, sind die Retter ja ganz in der Nähe“.

Die Baukosten beziffert Architekt Heilmaier auf 593 000 Euro, sowie 50 000 Euro für einen Lastenaufzug, um die frühere Tiefgarage künftig als Depot der Retter und des Services „Essen auf Rädern“ nutzen zu können. Sämtliche Arbeiten seien bereits ausgeschrieben. „Es sieht gut aus, wir dürften im Kostenrahmen bleiben“, erklärt der Planer.

Er hat eine 25 mal 25 Meter große Halle projektiert. Mit einer lichten Höhe von vier Metern sei genug Raum, um auch die größeren Fahrzeuge problemlos unterzubringen. Insgesamt werden 20 Stellplätze geschaffen. Die Ausfahrten erfolgen auf der West- und auf der Ost-Seite. „Wir werden das Projekt noch heuer zum Abschluss bringen“, gibt sich der Planer zuversichtlich. Auf das über 400 Quadratmeter große Flachdach wird später eine Solaranlage gesetzt. Die soll entweder vermietet oder vom BRK selbst betrieben werden. Der Neubau wurde vor allem durch eine Spende der Sparkasse möglich.

Quelle: Hans Moritz, Erdinger Anzeiger