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Erding / Freising - Mancher hatte etwas von „Massenpanik“ läuten hören, ein anderer etwas vom Ebola-Virus, der Freising verseucht. Alles falsche Ankündigungen: Die Katastrophenschutzübung am Samstag gipfelte „nur“ in der Evakuierung von 30 Patienten des Freisinger Klinikums. Zehn Einsatzkräfte der Schnelleinsatzgruppen Behandlung und Transport der BRK Breitschaft Erding nahmen ebenfalls an der Übung teil.

Ab 8.35 Uhr geht es regelrecht rund am Freisinger Klinikum. Zahlreiche Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeuge fahren vor, Klinikum-Chef Harald Schrödel hetzt vorbei. Bald weiß man, warum: Eine Verpuffung hat stattgefunden. Das THW eilt herbei, die Feuerwehr rückt unter Atemschutz vor. In den verwinkelten Gängen des Heizungskellers werden zwei Personen vermisst.

Schließlich müssen 30 Patienten aus dem mittlerweile stark verrauchten Klinikum evakuiert werden. Der Landrat ruft den Katastrophenfall aus. Insgesamt sind an diesem Samstag in und rund ums Klinikum 106 Einsatzkräfte des BRK Dachau, Erding, Freising und der Johanniter, 110 Feuerwehrleute und 39 THW-Kräfte vor Ort. Löschen, retten und evakuieren wurde geprobt ebenso wie die Kommunikation unter den verschiedenen Fachdiensten und Organisationen.

Die BRK-Bereitschaft Erding beteiligte sich mit dem Gerätewagen Sanitätsdienst, zwei Notfallkrankenwagen und einem Rettungswagen an dieser Übung. Der Rettungswagen führte während der Übung noch einen Realeinsatz in der Nähe des Klinikums durch.

„Wir nahmen die Einladung des BRK Freising zu dieser Übung sehr gerne an, um so ein komplexes Szenario zu trainieren – eine Evakuierung kann auch jederzeit im Landkreis Erding zum Beispiel bei den zahlreichen Altenheimen, Hotelanlagen oder den Krankenhäusern nötig sein“, erläutert BRK-Kreisbereitschaftsleiter Gerhard Steinbach.



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