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Erding – Im Juni kam das Hochwasser. Nicht nur eine Flut von Wasser, sondern auch von Hilfe und Mitgefühl kam den Betroffenen aus Erding und dem Landkreis entgegen. Aber was ist jetzt nach fast 4 Monaten? Alles vergessen? Alle Schäden behoben? Nein!

Es wird derzeit wenig über das vergangene Hochwasser gesprochen. Wen nicht selbst betroffen ist oder war, denkt kaum noch daran.

In Altenerding gibt es Familie Maier. Sie wurde am 2. Juni evakuiert. Gudrun Maier: „Es ging alles so schnell. Plötzlich stand das Wasser im Haus, ohne Vorwarnung.“ Frau Maier konnte zwar schnell, mit Mann Sepp und den Kindern Marco und Mona, wieder zurück in ihr Haus, aber dann fing der Alptraum erst an. Das Erdgeschoss des Hauses war nicht mehr bewohnbar. Bis vor ein paar Tagen lebte die vierköpfige Familie samt Familienhund nur in den oberen Schlafräumen. Jetzt können sie endlich wieder die Küche im Erdgeschoss nutzen.

Am Anfang wusste Familie Maier nicht wo sie anfangen sollte. Die zerstörten Möbel und die Bodenbelege mussten entsorgt werden und vor allem muss alles erneuert und ersetzt werden. Das kostet eine Menge Geld. Da die Versicherungen sich weigerten mit Familie Maier einen Vertrag abzuschließen, bleiben diese auf den Kosten sitzen. Davon hat Raimund Klaus, Sanitätsbereitschaftsleiter Erding, erfahren. Eigentlich stand dieses Jahr ein Helferfest als Dank an die Ehrenamtlichen, die die 100Jahrfeier im vergangenen Jahr unterstützten an. Dieses wurde, in Absprache mit den Mitgliedern, abgesagt und das Geld in Höhe von € 300,00 an die Maiers aus Altenerding übergeben. Gudrun und Sepp Maier freuten sich sehr über den Zuschuss. Sie brauchen noch dringend Farbe, um die inzwischen getrockneten Wände, streichen zu können.

BRK-Geschäftsführerin Gisela van der Heijden lauschte den Worten von Frau Maier bei der Geldübergabe. Noch heute leidet die Familie unter den Folgen des Hochwassers. Besonders Gudrun Maier hat schlaflose Nächte. In diesem Gespräch stellten beide Frauen fest, dass sie sich schon bei der Evakuierung begegnet sind. Gisela van der Heijden war im Juni selbst aktiv im Einsatz und hatte die Maiers abgeholt und in die Notunterkunft geschafft.

Gudrun und Sepp sowie Marco und Mona Maier sind allen Helfern, darunter dem BRK, sehr dankbar für die finanzielle, aber auch für die tatkräftige Hilfe.