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Die BRK Bereitschaften des Landkreises Erding nahmen am Samstag den 12.10.2013 bei einer Großschadensübung im Gemeindebereich Hallbergmoos / Goldach teil.

Ziel der Tagesübung war es die Zusammenarbeit der Kräfte Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdienste unter Führung einer Einsatzleitung und deren Hilfsmittel (UG SanEL und UG ÖEL) zu proben.

Das erste Szenario führte die Retter auf ein stillgelegtes Firmengelände nahe der S-Bahn Station Hallbergmoos. Hier war das angenommene Geschehen ein schweres Unglück in einer Einrichtung der Bundeswehr mit Explosion mehrere Gebäude sowie einer Vielzahl von Verletzten. Nach Brandbekämpfung, Bergung und Rettung wurden die verletzten Personen an einen aufgebauten Behandlungsplatz mit einer vorgeschalteten Verletztenablagestelle gebracht. Dort gesichtet, versorgt um die Verletzten anschließend in Krankenhäuser transportieren zu können.

Mit Bravour meisterten die Rettungskräfte auf schwer zugänglichen und sehr beengten Platzverhältnissen die Aufgabe. Der Behandlungsplatz (BHP 25) war in kurzer Zeit aufgebaut und einsatzbereit. Er bestand aus einem Sichtungszelt und 2 Behandlungszelten. Das Zusammenwirken der Hilfsorganisationen von Bayerischen Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst und der Johanniter funktionierte hervorragend, auch unter den schwierigen Platzverhältnissen am Einsatzort. So konnte das Szenario rasch abgearbeitet werden.

Nach einer kleinen Stärkung im Feuerwehrgerätehaus Goldach, stand am Nachmittag ein LKW Unfall in Hallbergmoos mit mehreren Verletzten auf dem Programm. Der Unfall ereignete sich im Einzugsbereich einer Tankstelle. Es bestand die Möglichkeit, dass ein Gefahrstoff austritt. Im Schadensgebiet standen ebenfalls mehrere Wohngebäude.

Die Einsatzkräfte bauten hier ebenfalls einen erweiterten Behandlungsplatz mit einer Betroffenenanlaufstelle auf. Auch hier wurden die Retter mit sehr engen Platzverhältnissen konfrontiert. Das Zusammenwirken der drei Schnelleinsatzgruppen Behandlung und des Gerätewagen Sanitätsdienstes funktionierte ebenfalls wieder reibungslos. Der Abtransport der Verletzten und die Verteilung der Patienten auf die entsprechenden Krankenhäuser rundeten das Übungsszenario ab.

Bei einer gemeinsamen Nachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus wurde nochmals die Wichtigkeit solcher Übungen betont und zahlreiche Erkenntnisse für Realeinsätze gezogen.

Ein Dank gilt den Maltesern und der Feuerwehr Goldach für die Ausrichtung der Übung.