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Schwerlast-Rettungswagen der neuesten Generation!
Rettungsdienstler in ganz Bayern blicken zur Zeit aufmerksam nach Erding. Denn beim BRK-Kreisverband steht der erste Schwerlast-Rettungswagen der neuesten Generation.



Für den Einsatz geschult wurden am neuen Fahrzeug unter anderem (v. l.): Gerhard Steinbach, Florian Grabmeier, Wachleiter Christian Caspari, Bernhard Kauer, Jakob Reichert, Michael Patermann, Jörg Popow und Edgar Scholz. Foto: Moritz / Erdinger Anzeiger

Nach und nach soll er im gesamten Freistaat eingeführt werden. Äußerlich sieht das Fahrzeug für die Notfallhilfe aus wie jeder andere Rettungstransportwagen (RTW). Die Neuheit ist im Inneren verborgen „Powerload“ heißt das Zauberwort. Fettleibige Patienten bis zu 320 Kilogramm können ab sofort spielend leicht in den RTW geschoben werden. Dafür sorgt eine Trage, die sich hydraulisch heben lässt. Elektromotoren sorgen dafür, dass sie dann sanft in den mobilen Schockraum gleitet.
Schon seit einigen Jahren ist in Erding ein Schwerlast-RTW stationiert, der auch in den Kreisen Ebersberg und Freising zum Einsatz kommt. Doch bei dem musste nicht nur mühsam, zeitaufwändig und der Witterung ausgesetzt eine Ladebordwand bewegt und der adipöse Patient mit Muskelkraft ins Innere bugsiert werden. „Im Alltag hat sich das nicht bewährt“, berichtet Christian Caspari, Leiter des Rettungsdienstes im BRK-Kreisverband. Denn der XXL-RTW rückt auch zu „normalen“ Notfällen aus, wenn alle weiteren Fahrzeuge gebunden sind. 71 Mal wurde er 2013 angefordert, um Patienten zu transportieren, die aufgrund ihrer Leibesfülle nicht mehr mit einem regulären RTW zu transportieren waren. Das jetzt ersetzte Fahrzeug kommt laut Caspari künftig beim Münchner BRK zum Einsatz. Der Nachfolger, immerhin ein Fünf-Tonner, verfügt über zusätzliche Signalleuchten, einen schadstoffarmen Motor und eine leistungsstarke Standheizung. In den vergangenen Tagen wurden alle beruflichen wie ehrenamtlichen Retter auf das neue Auto geschult.