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Kommunikation im Behördenfunk- das geht doch ganz einfach, werden sich die Leser jetzt denken, Funkgerät oder Handy an und sprechen - Doch was tun wenn das Netz nicht funktioniert?

Ohne Kommunikation geht es auch im Katastrophenschutz nicht.
Deshalb trafen sich zur monatlichen Übung der Schnelleinsatzgruppen der Sanitätsbereitschaften des BRK Kreisverband Erding im August die Mitglieder im BRK Bereitschaftsheim Isen zu einer Übung der besonderen Art.
Die zahlreichen Naturkatastrophen in Deutschland in den letzten Jahren, egal ob Sturm, Schnee oder Hochwasser zeigten, dass man über Tage keinen Telefon-, Internet- oder Mobiltelefonanschluss zu Verfügung hat.
Was also tun wenn nichts mehr geht? Hierbei begaben sich die BRK-Mitglieder zurück in die gute alte Zeit des Feldkabelbaus. Wer denkt, diese Technik gibt es nicht mehr der hat sich getäuscht, das Rote Kreuz und auch das THW halten zahlrieche Fernsprechmeldedienst Einheiten im gesamten Bundesgebiet bereit.
Diese speziell ausgerüstet Einheiten setzten zur Absicherung dieser Risiken neben hochmoderner Gerätschaften auch noch analoge altbewährte Feldkabeltechnik ein. So können Telefonleitungen und Nebenstellen über viele hundert Meter im freien Gelände betreiben oder Kommunikationsbrücken mittels Funk oder Telefon, fast ohne Grenzen aufgebaut werden.
Eines der wichtigsten drahtlosen Kommunikationsmittel sind Funkgeräte. Aber ganz ohne Draht geht es nicht. Die BRK  Mitglieder arbeiteten bei der Übung mit dem guten alten Feldfernsprecher aus Bundbeständen, Vermittlungsanlagen und selbst verlegten Feldkabeln. Der Vorteil dieser Technik ist die geringe Störanfälligkeit und selbst wenn ein Problem auftaucht, ist es Dank der einfachen Technik schnell behoben. Alle Mitglieder hatten ihren Spaß an der nostalgischen Technik, welche auch nach der Einführung des Digitalen Behördenfunk weiterhin vorgehalten wird.